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Die stille Kraft einer Libelle

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Als ich Ende August letzten Jahres diese Libelle fotografierte sah man sofort dass sie viel erlebt hatte. Die Flügel waren beschädigt am Körper zeigten sich kleine Spuren der Vergangenheit. Und doch flog sie weiter. Trotz allem setzte sie sich auf eine Blume machte eine Pause und ließ die warmen Sonnenstrahlen auf sich wirken. In diesem Moment lag eine stille Stärke in ihr. Dieses Foto erzählt eine Geschichte die wir alle kennen. Das Leben hinterlässt Spuren. Gute wie schwere Erfahrungen brennen sich ein manchmal sichtbar manchmal tief in der Seele. Sie formen uns sie verändern uns und sie tun oft weh. Aber sie bedeuten nicht das Ende. Wir dürfen stehen bleiben durchatmen und Kraft sammeln. Wir dürfen unsere Narben anerkennen denn sie erzählen von Wegen die wir gegangen sind. Aus jeder Erfahrung wächst etwas Neues an Verständnis an innerer Stärke an Mut. Der Weg geht weiter nicht weil alles leicht ist sondern weil wir gelernt haben weiterzugehen. Genau darin liegt die leise Kraft de...

Meine ersten Gehversuche in der Fotografie

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Zu Weihnachten im Jahre 1963 bekam ich von meinem Onkel meine erste Kamera geschenkt, eine Voigtländer BESSA I. Ich war mächtig stolz auf diesen Fotoapparat, denn er ging schon weit über das hinaus, womit man seinerzeit im Familienbereich fotografierte. Hier einige technische Informationen: Es handelt sich um eine Zweiformatkamera 6 x 9 cm (oder 6 x 4,5 cm mit Reduzierrahmen) für den  Rollfilm 120 , mit dem man 8 Aufnahmen im Format 6 x 9 cm machen konnte. Hergestellt von 1951 bis 1957 von Voigtländer in Braunschweig, damals eine renommierte Marke. Objektiv: Vaskar 1:4,5/105 mm oder das bessere Color-Skopar 1:3,5/105 mm, Prontor-S-Verschluss 1 bis 1/250 Sekunde; Gehäuseausl ö ser, Selbstauslöser, Doppelbelichtungssperre. Das Filmformat war damals üblich, denn man machte die Fotos im Kontaktverfahren, das heißt, die Negative wurden direkt auf das Fotopapier gelegt und dann wurde das Papier belichtet. Dieses ersparte eine aufwändige Dunkelkammer. Die Kamera konnte eingeklappt...

Januar-Treffen der Fotogilde Uelzen – Neues Quartier, neue Ideen

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  Am 15.01.2026 war es nun endlich so weit: Die Mitglieder der  Fotogilde Uelzen haben sich zum ersten Vereinsabend des Jahres getroffen – und diesmal hat wirklich alles geklappt. Der ursprünglich geplante Termin am ersten Donnerstag im Januar war uns ja noch von Schnee, Eis und einer hartnäckigen Krankheitswelle ausgebremst worden.  Der Winter hatte offenbar andere fotografische Ambitionen. Umso größer war die Freude, dass wir uns nun endlich wieder persönlich sehen konnten. Ein weiterer wichtiger Punkt des Abends:  Wir haben ein neues Quartier bezogen. Die Vereinsabende finden ab sofort in den Räumen der Georg-Kirchengemeinde Kirchweyhe–Westerweyhe , Kirchberg 3, 29525 Uelzen , statt.  Der Gemeinderaum ist für das gesamte Jahr gemietet und bietet uns einen festen, gemütlichen Treffpunkt für Austausch, Planung und gemeinsame fotografische Ideen. Natürlich durfte bei diesem Vereinsabend auch ein unverzichtbares Vereinsmitglied nicht fehlen:  der Beamer ...

Die Huldra und das Flüstern des Waldes

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Der Wald atmet leise wenn man ihn betritt. Die Bäume stehen still und doch scheint etwas zwischen ihnen zu wandern. Wer hier allein geht kennt dieses Gefühl. Man ist nicht allein. Etwas sieht zu. Etwas hört zu. Und manchmal ist es die Huldra. Man sagt sie sei schon immer da gewesen. Eine schöne Waldfee mit langen roten Haaren die wie Herbstlaub im Licht glühen. Ihr Gesicht ist warm und freundlich. Ihre Stimme klingt wie ein Lied das man aus der Kindheit kennt. Wenn sie erscheint dann fühlt sich der Wald sicher an. Die Schritte werden leichter. Die Gedanken ruhiger. Manche schwören sie habe ihnen den Weg gezeigt als der Nebel kam. Andere sagen sie habe sie schlafen lassen unter den Baumen während sie über das Feuer wachte. Besonders die Köhler kannten sie. In langen Nachten säen sie an ihren Meilern und vertrauten darauf dass die Huldra wachte. Wenn der Schlaf sie übermannte dann legten sie Brot und Speck an den Rand des Waldes. Ein stilles Dankeschön. Am Morgen war das Feuer ruhig gebl...

Vereinsabend und Praxisabend der Fotogilde Uelzen im Januar 2026

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Der Start ins Vereinsleben der Fotogilde Uelzen war in diesem Jahr ein wenig holprig. Gleich der erste geplante Vereinsabend musste ausfallen. Schneechaos draußen und eine kleine Krankheitswelle drinnen haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Manchmal will das neue Jahr eben erst einmal getestet werden. Heute holen wir das Ganze nach und machen gleich zwei Dinge auf einmal. Vereinsabend und Praxisabend werden zusammengelegt und finden an einem einzigen Termin statt. Wenn schon Neustart dann richtig. Auch der Ort ist diesmal ein ganz anderer als gewohnt. Wir treffen uns heute in der Georgs Kirchengemeinde Kirchweyhe Westerweyhe. Für viele von uns also ein neues Quartier mit neuen Eindrücken. Genau das passt eigentlich sehr gut zur Fotografie denn neue Orte bringen oft neue Ideen mit sich. Adresse des Treffens Kirchberg 3 29525 Uelzen Wir sind gespannt was heute alles rund um die Fotografie eingebracht wird. Gespräche über Bilder neue Projekte Technik Erfahrungen und nat...

Da ist mal einmal Winter im Norden....dann bricht das Chaos aus!!!

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Wenn dann mal alle paar Jahre  Winter im Norden ist, bringt er oft ein beeindruckendes Schneechaos mit sich, das die Landschaft in eine malerische Winterwunderwelt verwandelt.  Die schneebedeckten Felder und Wälder bieten atemberaubende Fotomotive, die das Herz eines jeden Fotografen höher schlagen lassen.  Besonders faszinierend sind die verschneiten Äste, die wie filigrane Kunstwerke wirken. Auch die sanften Hügel, die unter einer dicken Schneedecke verborgen sind, laden zur Erkundung ein.  Die klare Luft und das sanfte Licht des Winters schaffen eine besondere Atmosphäre, die es ermöglicht, unvergessliche Bilder zu schaffen. Diese zauberhafte Kulisse ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch eine Einladung zur kreativen Entfaltung. Fotos von :  https://fotogildeuelzen.de/mitglieder/karl--rainer/index.html