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Jahreshauptversammlung der Fotogilde Uelzen 2026

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Die Fotogilde Uelzen besteht nun schon über vier Jahrzehnte und wie über die ganze Zeit üblich wird immer Anfang des Jahres die Hauptversammlung, für dieses Jahr war es der 5. Februar. Man traf sich pünktlich, so dass um 19 Uhr begonnen werden konnte. Karl-Rainer Görke Der Vorsitzende begrüßte die erschienen Mitglieder und lobte die aktive Mitarbeit der Fotografen. Besonders bedankte er sich bei den Vereinskameraden, die durch zusätzlichen Einsatz, wie Pflege der Homepage, des Internets einschließlich Server, und vieles andere mehr. Ohne diese Unterstützung ist eine moderne Vereinsarbeit nicht möglich. https://www.fotogildeuelzen.de/ Die Arbeit des Vereins im Jahr 2025 war sehr vielschichtig: in den Praxisabenden beschäftigte man sich aktiv mit der Fotografie, sei es die Besprechung von Fotos, wo man durch kritische Betrachtung seinen Horizont erweitert, die Übung an Bildbearbeitungsprogrammen. Fotowalks stellten den aktiven Umgang mit den Fotoapparaten in den Vordergrund. Man tr...

Die stille Kraft einer Libelle

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Als ich Ende August letzten Jahres diese Libelle fotografierte sah man sofort dass sie viel erlebt hatte. Die Flügel waren beschädigt am Körper zeigten sich kleine Spuren der Vergangenheit. Und doch flog sie weiter. Trotz allem setzte sie sich auf eine Blume machte eine Pause und ließ die warmen Sonnenstrahlen auf sich wirken. In diesem Moment lag eine stille Stärke in ihr. Dieses Foto erzählt eine Geschichte die wir alle kennen. Das Leben hinterlässt Spuren. Gute wie schwere Erfahrungen brennen sich ein manchmal sichtbar manchmal tief in der Seele. Sie formen uns sie verändern uns und sie tun oft weh. Aber sie bedeuten nicht das Ende. Wir dürfen stehen bleiben durchatmen und Kraft sammeln. Wir dürfen unsere Narben anerkennen denn sie erzählen von Wegen die wir gegangen sind. Aus jeder Erfahrung wächst etwas Neues an Verständnis an innerer Stärke an Mut. Der Weg geht weiter nicht weil alles leicht ist sondern weil wir gelernt haben weiterzugehen. Genau darin liegt die leise Kraft de...

Meine ersten Gehversuche in der Fotografie

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Zu Weihnachten im Jahre 1963 bekam ich von meinem Onkel meine erste Kamera geschenkt, eine Voigtländer BESSA I. Ich war mächtig stolz auf diesen Fotoapparat, denn er ging schon weit über das hinaus, womit man seinerzeit im Familienbereich fotografierte. Hier einige technische Informationen: Es handelt sich um eine Zweiformatkamera 6 x 9 cm (oder 6 x 4,5 cm mit Reduzierrahmen) für den  Rollfilm 120 , mit dem man 8 Aufnahmen im Format 6 x 9 cm machen konnte. Hergestellt von 1951 bis 1957 von Voigtländer in Braunschweig, damals eine renommierte Marke. Objektiv: Vaskar 1:4,5/105 mm oder das bessere Color-Skopar 1:3,5/105 mm, Prontor-S-Verschluss 1 bis 1/250 Sekunde; Gehäuseausl ö ser, Selbstauslöser, Doppelbelichtungssperre. Das Filmformat war damals üblich, denn man machte die Fotos im Kontaktverfahren, das heißt, die Negative wurden direkt auf das Fotopapier gelegt und dann wurde das Papier belichtet. Dieses ersparte eine aufwändige Dunkelkammer. Die Kamera konnte eingeklappt...