Blende auf!
Angeregt durch unseren Fotowalk zur Abenddämmerung in Uelzen, der Kenner spricht hier von der goldenen und der blauen Stunde, nahm ich mir vor, Objektive mit großer Blendenöffnung zu benutzten.
Für diejenigen, die weniger tief in der Fototechnik stecken,
eine kurze Erklärung: man hat zwei Möglichkeiten, die Menge des Lichtes zu
regulieren. Zum einen die Verschlusszeit und zum anderen die Blendenöffnung.
Logischerweise fällt durch eine große Öffnung mehr Licht als durch eine kleine.
Allerdings kommt der Blende auch eine gestalterische Aufgabe zu, je kleiner die
Öffnung ist, um so größer wird der Bereich der Schärfe, der Fotograf spricht
hier von der Schärfentiefe bzw. Tiefenschärfe.
Nun zurück zu unserer anfänglich angeführten Aufgabe, um bei
schwindendem Licht noch fotografieren zu können, benutzte ich an einer
APSC-Kamera ein Weitwinkel (16 mm f 1.4), ein Normalobjektiv (33 mm f 1.4) und
ein Porträt-Teleobjektiv ( 50 mm f 1.0). Es hat mich dabei besonders
begeistert, bedingt durch die hohe Blendenöffnung, die Objekte selektiv mit
gezielter Schärfe bzw. Unschärfe fotografisch umzusetzen.
Ich bin mir sicher, in dieser Richtung werde ich
weiterarbeiten!


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