Praxisabend Lightpainting 19.03.20206 der Fotogilde Uelzen
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Lightpainting klingt erstmal wie Zauberei und genau so fühlt es sich auch an. Hinter dem Begriff steckt eine kreative Fototechnik, bei der mit Licht gemalt wird. Klingt einfach, ist es irgendwie auch und gleichzeitig wieder nicht.
In einer dunklen Umgebung wird die Kamera auf eine längere Belichtungszeit eingestellt und dann kommt Bewegung ins Spiel. Mit Taschenlampe, Leuchtstab oder sogar dem Smartphone wird Licht in die Szene gebracht. Innerhalb von ein paar Sekunden entstehen so Linien, Formen und manchmal sogar ganze kleine Kunstwerke. Mal wird ein Motiv umrandet, mal entstehen leuchtende Schriftzüge oder völlig verrückte Fantasiefiguren.
Und genau auf diese kreative Reise hat die Fotogilde Uelzen am 19.03.2026 eingeladen. Ein Praxisabend voller Licht, Bewegung und jeder Menge Spaß bei dem sicher nicht nur die Kameras geglüht haben.
Lightpainting, oder auf Deutsch ausgedrückt,
Malen mit Licht. Zu diesem Thema trafen sich die Mitglieder der Fotogilde am
Donnerstag, dem 19.03.2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Georgs-Gemeinde
in Kirchweyhe.
Was versteht man unter „Lightpainting“? Die
Kamera wird auf einem Stativ befestigt und die Verschlusszeit wird auf
mindestens 20 Sekunden eingestellt, besser noch auf „B“ (Bulb), dann bleibt der
Verschluss so lange geöffnet, wie man den Auslöser gedrückt hält. Hierzu
empfiehlt sich ein Fernauslöser, um Verwacklungen zu vermeiden. Weiterhin muss
es im Raum möglichst dunkel sein.
Das ist der erst Schritt.
Nun kann man Objekte arrangieren und belegt diese
mit verschiedenen Lichtspuren oder eine zweite Person, die möglichst dunkel
gekleidet sein muss, bewegt eine Lichtquelle so, dass ein Muster oder Linien
entstehen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wenn man meint, dass
es fertig ist, wird der Verschluss geschlossen. Das Problem hierbei ist, dass,
wenn der Verschluss zu lange geöffnet bleibt, das Foto zu hell wird. Außerdem
stören hier natürlich die Lichtexperimente der anderen Gruppen. Eine Absprache
wäre hierzu von Nöten! Trotz aller Widrigkeiten haben die Gruppen interessante
Ergebnisse erhalten.
Ein Nebeneffekt dieser Versuche ist das bessere
Kennenlernen der Kamera in solchen Situationen.
Zwei Kamerahersteller bietet für solche Aufgaben
etwas besonderes an, es nennt sich LIVE VIEW COMPOSITE. Hierzu macht die
Kamera eine Grundaufnahme, danach werden alle weiteren Aufnahmen
„darübergestapelt“. Diesen Vorgang kann man sogar auf dem Bildschirm der Kamera
beobachten, man sieht also, wie das Foto langsam entsteht. Wenn man meint, dass
das Foto fertig ist, schließt man den Vorgang ab. Dieses Verfahren hat nicht
nur den Vorteil, das Entstehen des Bildes zu verfolgen, sondern man ist auch hierbei
nicht unbedingt auf totale Dunkelheit angewiesen, weil ja immer nur kurze
Belichtungen gemacht werden, und zwar immer nur das, was sozusagen neu
dazukommt.
Es sind bei diesem Abend sind schon interessante Fotos entstanden, aber es hat sich auch gezeigt, dass noch viel Arbeit nötig ist, um das zu erreichen, was man sich letztendlich vorgestellt hat
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