Der Vereinsabend im April der Fotogilde Uelzen


Es war wieder so weit: Vereinsabend der Fotogilde Uelzen. Der erste Donnerstag im April, genauer gesagt der 02.04.2026, stand ganz im Zeichen unserer gemeinsamen Leidenschaft. 

Unser Vorsitzender Karl Rainer Görke 

hatte wie gewohnt eingeladen und im Vorfeld die Tagesordnung verteilt. Ordnung muss schließlich sein, auch wenn es später gerne mal kreativ durcheinandergeht.

Eingeladen wurde in den Vereinsraum der Kirchengemeinde in Kirchweyhe, der uns für das gesamte Jahr 2026 zur Verfügung steht. Sowohl für unsere monatlichen Vereinsabende als auch für Praxisabende ist dieser Ort inzwischen ein fester Treffpunkt geworden und gehört damit quasi schon zur Fotogilde dazu.

Pünktlich versammelten sich zwölf Mitglieder, hochmotiviert und mit einer guten Portion Neugier im Gepäck. Einige hatten sich vorab abgemeldet, entweder weil sie dem Osterhasen im Urlaub hinterherjagten oder das Bett im Krankheitsfall einfach fotogener fanden als den Vereinsraum.

Wie immer wurde lebhaft diskutiert, gefachsimpelt und auch ein wenig geflachst. Von spannenden Fotothemen über technische Kniffe bis hin zu kleinen Anekdoten aus dem Fotografenalltag war alles dabei. Es wurde deutlich, dass nicht nur das perfekte Bild zählt, sondern auch der Spaß an der Sache und die Gemeinschaft.


Der erste Punkt der Tagesordnung hatte es direkt in sich: das Monatsthema lautete Brille. Klingt erstmal simpel, entpuppte sich aber schnell als echte Herausforderung. Denn einfach nur eine Brille fotografieren kann ja jeder, aber ein richtig gutes Bild daraus machen, das ist die Kunst.


Die Mitglieder ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Da wurde kurzerhand einer Figur eine Brille aufgesetzt und anschließend mit viel Geduld und dem richtigen Licht in Szene gesetzt.


 Andere zog es spontan in den nächsten Brillenladen, wo zwischen Gestellen und Spiegeln das eine oder andere Motiv entdeckt wurde. Man könnte sagen, der Durchblick kam bei allen auf ganz unterschiedliche Weise.

Im Blogeintrag zeigen wir Ihnen eine kleine Auswahl dieser gelungenen Experimente. Der Rest der Sammlung bekommt einen eigenen Beitrag, denn so viel Kreativität verdient einfach mehr Raum. Bleiben Sie also neugierig, es kommt noch einiges auf Sie zu.

Der zweite Punkt der Tagesordnung drehte sich um die Rückmeldung vom letzten Praxisabend mit dem Thema Lightpainting. Ein Abend, an dem vor allem eines im Vordergrund stand: ausprobieren, ausprobieren und noch mehr ausprobieren.


Es wurde an den Kameraeinstellungen gefeilt, mit Verschlusszeiten experimentiert und der Umgang mit der Taschenlampe perfektioniert. Mal war das Licht zu schnell weg, mal zu langsam, mal einfach ganz woanders als geplant. Entsprechend wanderte auch so manches Foto direkt wieder in den digitalen Papierkorb, weil das Ergebnis eher an moderne Kunst als an Lightpainting erinnerte.


Doch mit etwas Geduld und einer guten Portion Hartnäckigkeit stellten sich schließlich auch brauchbare Ergebnisse ein. Plötzlich passte das Licht, die Bewegung saß und die Kamera machte genau das, was sie sollte. Und genau diese gelungenen Momente werden wir demnächst in einem eigenen Blogeintrag der Fotogilde Uelzen zeigen. Seien Sie gespannt, was da noch kommt.


Ganz ohne Kritik ging es allerdings nicht. Der Praxisraum war an diesem Abend schlichtweg zu hell. An gleich drei Stellen wurde parallel mit Licht gearbeitet und alle legten gleichzeitig los. Das führte dazu, dass im Hintergrund mehr los war als geplant und sich das Licht gegenseitig in die Quere kam.


Für zukünftige Projekte ist klar: weniger ist mehr. Beim nächsten Mal wird besser abgestimmt und vermutlich nur an einer Stelle gleichzeitig fotografiert. So bleibt das Licht da, wo es hingehört, und die Ergebnisse werden noch überzeugender. Fehler erkannt, Problem verstanden, Lösung in Sicht. Genau so soll es sein.


Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ließ die Vorfreude direkt steigen: der nächste Praxisabend. Am 23.04.2026 heißt es für die Mitglieder wieder ran an die Technik, denn diesmal wird geblitzt, was das Zeug hält.


An gleich zwei Stationen werden kleine Shootings aufgebaut, und dort geht es dann fast schon sportlich zu. Wer setzt den Blitz am besten, wer trifft das Licht perfekt, und wer zaubert das spannendste Ergebnis aus der Kamera. Natürlich alles mit einem Augenzwinkern, aber ein bisschen Ehrgeiz gehört eben dazu.


Im Mittelpunkt steht die Frage: Wohin mit dem Blitz und der Softbox, damit das Bild genau die gewünschte Wirkung bekommt. Wo sollen die Schatten sitzen, wie stark dürfen sie sein, und wie dramatisch oder weich soll das Foto am Ende wirken. Theorie ist gut, aber an diesem Abend zählt vor allem das praktische Ausprobieren.


Es wird getestet, verschoben, neu eingestellt und sicher auch mal geflucht, wenn das Licht wieder macht, was es will. Aber genau das macht den Reiz aus. Am Ende nimmt jeder neue Erkenntnisse mit und vermutlich auch die eine oder andere überraschend gelungene Aufnahme.


Die Vorfreude ist auf jeden Fall schon jetzt groß. Dieser Abend verspricht wieder jede Menge Spaß, spannende Ergebnisse und vielleicht auch den einen oder anderen Aha Moment.


Punkt vier der Tagesordnung war ebenfalls wieder interessant für die Mitglieder der Fotogilde. Wie in jedem Monat gibt es auch diesmal ein neues Fotothema, das es kreativ umzusetzen gilt.


Für den Monat Juni wurde das Thema Märkte gewählt. Und da ist wirklich alles erlaubt, was dazugehört. Ob bunter Wochenmarkt mit frischem Obst und Gemüse oder ein Flohmarkt voller kleiner Schätze und kurioser Fundstücke. Hier können sich die Mitglieder fotografisch so richtig austoben.


Zwischen Marktständen, Menschen und Momenten gibt es unzählige Motive zu entdecken. Lebendige Szenen, spannende Details und vielleicht auch die eine oder andere überraschende Geschichte, die sich im Bild festhalten lässt.

Der fünfte Punkt der Tagesordnung führte die Fotogilde direkt in Richtung Ausstellung. Im Medizinischen Versorgungszentrum Uelzen wird es demnächst eine Präsentation zum Thema Wald geben und dafür wurde bereits fleißig ausgewählt.


Im Vorfeld hatte Uwe Zeschke eine Auswahl an Fotos online gestellt, und die Mitglieder durften abstimmen, welche Bilder es in die Ausstellung schaffen. Eine Entscheidung, die gar nicht so leicht fiel, denn wie so oft lagen viele starke Motive dicht beieinander.


Die Wahl ist inzwischen getroffen und in den nächsten Tagen geht es für die ausgewählten Bilder in den Druck. Dann heißt es nur noch warten, bis die fertigen Werke ihren Platz in der Ausstellung finden und dort ihre Wirkung entfalten können.


Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, auch darüber zu berichten. Ein eigener Blogeintrag zur Ausstellung folgt, sobald alles hängt und bereit ist, bestaunt zu werden. Es bleibt also spannend.


Zum Abschluss des Vereinsabends wurde wie gewohnt der Beamer angeworfen und die Fotobesprechung eingeläutet. Ein fester Programmpunkt, auf den sich viele immer besonders freuen, denn hier wird geschaut, gestaunt und auch mal konstruktiv diskutiert.


Doch diesmal gab es vorweg noch einen kleinen Reisebericht. Hans Jürgen Schinke nahm uns mit auf einen kurzen Abstecher in den Süden, denn er war im März für einige Tage in Malaga unterwegs. Im Mittelpunkt stand dabei die Street Art der Stadt, die mit ihren Farben, Motiven und überraschenden Details für reichlich Begeisterung sorgte.


Mit eindrucksvollen Bildern und persönlichen Eindrücken brachte er ein Stück Sonne, Kreativität und Urlaubsgefühl direkt in den Vereinsraum. Man hatte fast das Gefühl, selbst durch die Straßen von Malaga zu schlendern und die Kunstwerke an den Wänden zu entdecken.


Einen ausführlichen Bericht dazu wird es in den nächsten Tagen hier im Blog geben. Es lohnt sich also, dran zu bleiben.

Nach der Bildbesprechung klang der Vereinsabend langsam aus. Die letzten Gespräche wurden geführt, hier und da noch ein kurzer Blick auf die gezeigten Fotos geworfen, und dann machte sich nach und nach jeder auf den Heimweg.

Ein gelungener Abend mit vielen Eindrücken, neuen Ideen und jeder Menge Vorfreude auf die kommenden Treffen ging damit zu Ende.

































 

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