Praxisabend Licht und Blitzen


Es war mal wieder Praxisabend bei der Fotogilde Uelzen und diesmal wurde nicht gekleckert, sondern ordentlich geblitzt und ausgeleuchtet. Thema war die Portrait Fotografie und das Ziel war klar: Mit Blitz und Studioleuchte alles ins richtige Licht rücken. Gar nicht so einfach, wie es klingt. Mal war das Gesicht zu hell, mal zu dunkel, mal sah es plötzlich aus wie Verhörraum statt Fotostudio.


Aber genau das macht den Spaß aus. Ein bisschen ausprobieren, ein bisschen lachen und am Ende doch das eine oder andere richtig gute Bild im Kasten haben. Schritt für Schritt wird aus Knipsen dann doch echtes Fotografieren.


Dafür wurden gleich zwei Sets aufgebaut. Eins, um das Portrait sauber auszuleuchten und eins fürs Blitzen. Also einmal die großen Studioleuchten und einmal Softboxen mit Blitzen, die sich ganz bequem über einen Transmitter steuern lassen.


Klingt erstmal ziemlich technisch, aber am Ende war es ein bisschen wie Licht an und schauen was passiert. Mal zu viel, mal zu wenig und zwischendurch dieses kleine Erfolgserlebnis, wenn plötzlich alles passt und das Bild genau so wirkt, wie man es sich vorgestellt hat.


Auch mit einem Reflektor wurde gearbeitet, damit wir wie bei einem guten Portrait das Licht ganz gezielt ins Gesicht lenken können. Klingt erstmal nach Feinarbeit und ist es auch, aber genau da passiert die Magie. Ein kleiner Dreh hier, ein bisschen Abstand da und plötzlich sieht das Ganze gleich viel lebendiger aus.


Man merkt schnell, dass so ein Reflektor kein langweiliges Stück Zubehör ist, sondern eher der heimliche Held am Set. Ohne großes Tamtam sorgt er dafür, dass das Licht genau da ankommt, wo wir es haben wollen. Und wenn es mal nicht passt, wird eben ein bisschen geschoben und ausprobiert, bis es sitzt.


Eine große Hilfe an diesem Praxisabend war Rainer Langguth. Durch seine langjährige Erfahrung als Fotograf konnte er uns jede Menge hilfreiche Tipps mitgeben. Da merkt man schnell, wie viele Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen. Wie sitzt man eigentlich richtig vor der Kamera, sollte man den Oberkörper ein bisschen nach vorne nehmen und wie geht man am besten mit Brillenträgern um, ohne dass alles spiegelt wie eine Disco Kugel.


Mit viel Geduld, einem guten Auge und auch einer Portion Humor hat er uns durch den Abend begleitet. Man hat richtig gemerkt, wie wertvoll solche Tipps aus der Praxis sind. Ein ganz großes Dankeschön an Rainer Langguth für die Unterstützung und die vielen Aha Momente.


Die ersten Ergebnisse der Mitglieder können sich auf jeden Fall sehen lassen. Da sind richtig starke Portraits entstanden, bei denen Licht und Ausdruck schon ziemlich gut zusammenspielen.


Man merkt, dass sich das Ausprobieren gelohnt hat und jeder ein Stück sicherer im Umgang mit Licht und Kamera geworden ist. So darf es gern weitergehen.


Hier ein Ergebnis eines Portraits. Man sieht schön, wie das Licht von vorne auf das Gesicht fällt und gleichzeitig die Schatten gezielt eingesetzt werden. Genau dieses Zusammenspiel gibt dem Bild Tiefe und sorgt dafür, dass das Gesicht nicht flach wirkt, sondern richtig zur Geltung kommt.


Mit dem Blitzen wurde es dann schon etwas anspruchsvoller. Hier musste die Technik aus Blitz, Kamera und Transmitter sauber aufeinander abgestimmt werden und natürlich auch die Frage geklärt werden, mit welcher Stärke die Blitze auslösen sollen.


Da merkt man schnell, dass ein Knopfdruck allein nicht reicht. Ein bisschen ausprobieren gehört dazu, bis alles harmoniert und das Licht genau so sitzt, wie man es haben will. Aber genau das macht am Ende den Reiz aus.


Auch hier war Rainer eine große Unterstützung. Mit seiner jahrelangen Erfahrung als Fotograf wusste er genau, wo man drehen, drücken oder einfach mal kurz innehalten muss.


So wurde aus Technik, die erst etwas kompliziert wirkte, schnell ein Werkzeug, mit dem man richtig gute Ergebnisse erzielen kann.


Es wurde viel ausprobiert, bis die richtige Einstellung in der Kamera saß. Mal ein bisschen mehr Licht, mal eine andere Einstellung und zwischendurch immer wieder ein prüfender Blick auf das Ergebnis.


Ausprobieren gehört dazu und am Ende merkt man, wie man Schritt für Schritt sicherer wird und immer besser versteht, was man da eigentlich tut.

Schnell wird auch der Hobbyfotograf selbst zum Model und muss in der richtigen Position herhalten. Da steht man plötzlich nicht mehr hinter der Kamera, sondern davor und merkt sofort, wie ungewohnt das ist. Aber genau das lockert die Stimmung auf und sorgt nebenbei für den einen oder anderen Lacher.


Mal wurde mit Stativ fotografiert, mal ohne. Einige erzielen ihre besten Ergebnisse nur mit fester Stabilität, andere fühlen sich mit einem Stativ eher eingeengt und arbeiten lieber frei aus der Hand.


Zum Schluss kann man aber wieder sagen: Es wurde viel ausprobiert, um das perfekte Foto zu bekommen. Nicht alles hat auf Anhieb funktioniert, aber genau das gehört dazu. Am Ende nimmt jeder neue Erfahrungen mit und ein besseres Gefühl dafür, wie aus einem guten Bild vielleicht ein richtig starkes wird.





 

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