Street Art in Malaga - März 26
Im März war ich für zwei Wochen in Malaga, um die Stadt und das Leben dort näher kennenzulernen. Die erste Woche besuchte ich die bekanntesten Sightseeing-Punkte der Stadt.
Auf dem Weg zum Botanischen Garten stieß ich dann ungeplant auf einige Street Art Projekte in der Stadt, das sind große, geplante Kunstwerke, Figuren, Motive, oft meterhoch und ebenso lang.
(Hola Cafre und Graffity).
Leider habe ich es versäumt, dort noch weitere Kunstwerke abzulichten.
In der zweiten Wochen habe ich mich jeweils zwei Stunden mit Andres einem jungen Mann aus Malaga betroffen.
Ich erzählte ihm, dass mich Malaga, die Stadt, die Geschichte, die Leute und typische Gerichte interessieren. So hat er dann einiges vorbereitet zu dem Themenbereich. Er hat mit Google Maps gleich verortet, wo ich in der Vorwoche gesewen bin.
So im Picasso-Museum, in dem ich das „Werk von Picasso“ abfotografiert habe. Ich habe Andres auch einige Street Art Beispiele von meinen Spaziergängen durch die Altstadt gezeigt. Andres erzählte mir, dass es ich dabei um das Stadtviertel Lagunillas handelt, früher ein ärmliches Viertel, heute im Umbruch.
Street Art und eine kreative Szene zieht hier ein.(Gasse in der Altstadt, Kunst und Therapie, La creavidad)
Die Bewohner selber haben Ängste, dass die schnuckelige alte Bausubstanz Neubauten weichen muss.
Große Baulücken lassen das erahnen. Etliche renovierte Häuser mit den Zahlenschlössern am Hauseingang deuten auf Airbnb Vermietungen hin. Es sind hier wohl weniger die Ausländischen Touristen Kundschaft, sondern auch viele Spaniern z.B. aus Madrid, die Malaga mit seinen Stränden als Ziel haben.
(Escuela del Arte = Kunstschule - Hauswand mit Gesichtern, La oliva negra). Zuwanderer aus Fernost reihen sich in die StreetArt ein, wie diese Jalousie an einem „Supermercado“ - Nachbarschaftladen mit einem Grundsortiert auf den täglichen Bedarf ausgerichtet mit langen Öffnungszeiten. (Ramen) Ramen ist übrigens die japanische Nudelsuppe.
Ein anderer Stadtteil mit StreetArt - Soho wartet auf einen weiteren Besuch von mir. Hier noch einige Beispiele aus Lagunillas.(Hauswand, Rausch,Tür, große Wand).
Es lohnt sich, Zeit mitzubringen und die Einzelheiten zu betrachten. Man entdeckt bisweilen immer wieder Einzelheiten, die einem auf den ersten Blick gar nicht so ins Auge gefallen sind. Eine andere Kunstform in Spanien und Portugal weit verbreitet ist die Wandkeramik.
Bereits die Mauren, die Römer und die Phönizier haben im größeren Maßstab Keramik produziert. So war Malaga bereits vor 3000 Jahren von den Phöniziern besiedelt, damit es die zu den ältesten Siedlungen im Mittelmeerbereich. (Fliesen, Iluma Tu, Zahn der Zeit) Beim letzteren achte man auch auf die Schmiedekunst und die Holztüren.
Weitere Beispiele neuer Wandkeramik stammen aus Torremolinos und El Palo. (Detailes gemischt, Das Alter, Fischrestaurant). Ein schönes Motto habe ich in El Palo gefunden (Leben lachen leben das solte eigentlich lieben heißen)
Lebe jeden Moment - Lache jeden Tag - Liebe immer) Nachtrag: übrigens kann man sehr günstig mit einem Ticket des Verbundes der öffentlichen Verkehrmittel die Küste rauf und runter fahren.
Zehn Fahrten für 9 Euro (Senior), das sind 90 Cent pro Fahrt. Da wird der öffentliche Nahverkehr auch entsprechend genutzt.
Diese Reise wurde von Hans Schinke unternommen; Text und Fotos stammen von ihm.
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