Garten der Schmetterlinge – Tropen, Schmetterlinge und beschlagene Kameras

Am 9. September hieß es für mich: Kamera einpacken und ab in die Tropen! Zusammen mit Karl-Rainer Görke von der Fotogilde Uelzen machte ich mich auf den Weg zum Schmetterlingspark nach Friedrichsruh.

Von Uelzen aus ist man ungefähr eine Stunde unterwegs. Eine Fahrzeit, mit der man als Fotograf durchaus gut leben kann. Schließlich muss man ja nicht stundenlang im Auto sitzen, bevor es endlich etwas zu fotografieren gibt.


In Friedrichsruh angekommen, ging es dann direkt ins Tropenhaus. Und spätestens hier sollte einem klar sein: Wer Schmetterlinge fotografieren möchte, braucht keine dicke Jacke. Leichte Kleidung ist angesagt. Denn im Tropenhaus ist es nicht nur warm, sondern auch ordentlich feucht.

Und genau diese Kombination brachte unsere Kameras erst einmal gehörig ins Schwitzen.

Kaum waren wir im Tropenhaus angekommen, beschlugen unsere Objektive. Nichts ging mehr. Statt Schmetterlinge zu fotografieren, hätten wir zunächst wunderbar Nebel fotografieren können.

Also hieß es erst einmal warten.

Rund 15 bis 20 Minuten gönnten wir unseren Kameras eine kleine Eingewöhnungsphase. Schließlich mussten die guten Stücke erst einmal mit dem tropischen Klima klarkommen. Während die Kameras langsam auf Betriebstemperatur kamen, konnten wir uns in Ruhe umsehen.

Und das Warten hat sich definitiv gelohnt.


Nachdem die ersten Beschlagerscheinungen verschwunden waren, konnten wir endlich loslegen. Und dann wurde es richtig interessant. Überall flatterten Schmetterlinge in den unterschiedlichsten Farben und Größen durch das Tropenhaus. Es gab eigentlich ständig etwas zu entdecken.






Für uns zwei Fotografen bedeutete das vor allem eines: Augen auf, Kamera in die Hand und möglichst keinen Schmetterling verpassen!

Da wurde geknipst, was das Zeug hielt. Mal saßen die Schmetterlinge ganz ruhig auf Blättern oder Blüten, mal flatterten sie genau dann davon, wenn man gerade den perfekten Bildausschnitt gefunden hatte. Ein ganz normaler Tag in der Welt der Schmetterlingsfotografie also.









Gegen 12 Uhr war dann allerdings nicht mehr nur die Kamera hungrig. Auch wir hatten inzwischen Appetit bekommen. Also ging es zum Mittagessen vor Ort.

Die kleine Imbissbude können wir dabei wirklich weiterempfehlen. Nach der ganzen Fotografiererei war eine ordentliche Stärkung genau das Richtige.


Natürlich habe ich nicht nur fotografiert, sondern auch noch einen kleinen Videofilm vor Ort gedreht. Auch diesen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Freut euch also auf eine ganze Reihe schöner Schmetterlingsfotos und natürlich auf den kleinen Film aus dem Schmetterlingspark Friedrichsruh.

Viel Spaß beim Anschauen!














Und vielleicht bekommt der eine oder andere beim Anblick der Fotos ja ebenfalls Lust auf einen kleinen Ausflug in die Tropen. Eine Stunde Fahrt von Uelzen aus ist schließlich gut zu schaffen. Nur die Kamera sollte man vorher schon einmal auf das tropische Klima vorbereiten. 


Blogautor Marco Federmann




















 

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