Ein Besuch im Heimat- und Treckermuseum Niendorf I – Ein Tag zwischen Öl, Eisen und Kinderglück
Letzten Mittwoch war es endlich soweit. Ich hatte meinem fünfjährigen Patenkind einen Ausflug versprochen, und unser Ziel war das Heimat- und Treckermuseum Niendorf I. Für einen kleinen Treckerfan, der sonst mit Spielzeugmodellen durch die Wohnung pflügt, natürlich das ganz große Kino. Aber ich sag mal so – auch für jemanden, der ein paar Monate vor dem fünfzigsten Geburtstag steht, war dieser Besuch alles andere als langweilig. Zwei Tage vorher hatte ich mich telefonisch angekündigt. Pünktlich um zehn Uhr standen wir also vor dem Museumstor, wo uns Herr Jürgen Scharnhop persönlich begrüßte. Ein echtes Original, der Mann. Freundlich, mit einem festen Händedruck, und man merkt sofort: Hier steht jemand, der für seine Sammlung brennt. Schon der erste Blick in die große Scheune war beeindruckend. Mein Patenkind war nicht mehr zu halten. Kaum drin, saß er – natürlich unter Aufsicht – auf seinem ersten echten Traktor. Die Augen wurden groß, die Hände klein am riesigen Lenkrad. Und ich? Ic...